Expansion des Moduls zur Multimodalen Bildgebung

Expansion des Bildgebungsmodules

Ende 2024 konnte eine Förderung der Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung eingeworben werden, die eine Erweiterung des Bildgebungsmoduls um acht zusätzliche Zentren ermöglicht. Damit liefern künftig insgesamt zehn Zentren des TOFU-Registers Bilddaten. Ziel des Bildgebungsmodules ist die Weiterentwicklung bildgebungsbasierter Biomarker für Uveitis.

In der klinischen Routine werden verschiedene bildgebende Verfahren zum Monitoring des Krankheitsverlaufes eingesetzt. Einzelne Parameter dieser Techniken sind bereits als prognostische Biomarker für eine funktionelle Verbesserung etabliert. Eine standardisierte, bildgebungsbasierte Bewertung der Beteiligung des hinteren Pols (z. B. bei chorioretinalen Läsionen) sowie der intraokularen Inflammation – etwa durch automatisierte Auswertungen von Spectral-Domain Optical Coherence Tomography (SD-OCT) – könnte der derzeit üblichen klinischen Aktivitätsbeurteilung überlegen sein, da sie eine höhere Reproduzierbarkeit und Vergleichbarkeit zwischen Untersuchern ermöglicht.

Das Modul zur multimodalen Bildgebung des TOFU Registers generiert Real-World-Daten von Patientinnen und Patienten mit nicht-anteriorer, nicht-infektiöser Uveitis und stellt damit eine breite Datengrundlage für vielfältige Forschungsfragen bereit.

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Lokalisation der am Bildgebungsmodul teilnehmenden Zentren